Nicht historisch und doch bewegend: Glut im Herz

Nicht historisch und doch bewegend: Glut im Herz

Beitragvon Ásaþór am Mi 7. Sep 2011, 16:00

Guten Tag Freunde der lebendigen Geschichte,

heute möchte ich Euch ein Buch vorstellen, das zwar nicht wirklich etwas mit dem eigentlichen Inhalt dieses Forums zu tun hat und trotzdem ein Thema behandelt, welches es leider seit Menschengedenken gibt. Es handelt sich dabei um den aktuellen Roman von Esther Grünig-Schöni alias Mánadís, Bardin der Suna Élivágar. Sie hat die Geschichte um Florent, einem jungen Mann, welcher in seiner Kindheit mißbraucht wurde und nun als Erwachsener doch fähig ist andere Menschen zu mögen, zu Pergament gebracht. Auch wenn ich selbst, zum guten Glück, nichts dergleichen erleben mußte, handelt es sich dabei um eine, auch für mich, sehr bewegende Geschichte, welche sich auch für den einen oder anderen unter Euch zu lesen lohnen könnte.

Titel: Glut im Herz
Autorin: Esther Grünig-Schöni
Taschenbuch: 292 Seiten
Verlag: Engelsdorfer Verlag (19.04.2011 CE)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3-86268-261-7
Bezug: Amazon (DE) / Thalia Bücher AG (CH)

Herzliche Grüße aus dem Gebiet um »Basileam applicuerunt«, Aonghus
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Beitragvon Ásaþór am Fr 30. Sep 2011, 10:05

Heute fand ich einen kleinen Zeitungsbericht über unsere Bardin, den ich Euch nicht vorenthalten möchte :smt041.

Burgdorfer Tagblatt hat geschrieben:Ideen reifen auf dem Campingplatz heran

Der neue Roman von Esther Grünig-Schöni heißt »Glut im Herz«. Er handelt von Kindesmißbrauch und dessen Folgen.

»Schreiben ist für mich wichtig, so wichtig wie das Atmen«, sagt Autorin Esther Grünig-Schöni. Sie hat soeben ihr elftes Buch »Glut im Herz« veröffentlicht. Darin schildert sie Ursachen, Hintergründe und Folgen des Mißbrauchs von Kindern und der Gewalt an Kindern – in einem Roman verpackt. »Die Hoffnung trotz Mißbrauch einen Weg zu finden, um sein Leben zu meistern, ist nicht immer vorhanden«, weiß die Burgdorferin. Sie habe selber schwierige Zeiten durchlebt und könne sich dadurch gut in Betroffene hineinfühlen. Die Geschichte enthalte aber nichts Autobiographisches, stellt sie klar. Die Hauptfigur des Romans ist jemand, den die Autorin kennengelernt hat. »Seine schlimmen Erlebnisse haben mich beschäftigt und nicht mehr losgelassen. Ich mußte etwas damit machen.« So entstand »Glut im Herz«.

Den Sommer über in der Camargue

Esther Grünig lebt einige Monate im Jahr in der Camargue in Südfrankreich. Ein Buch hat sie dorthin geführt. »Die Gegend hat mich interessiert und dann hat es mir 'den Ärmel reingenommen'.« So reifen die Ideen für ihre Bücher auf einem Campingplatz zu einem Gerüst heran. Die Szenen und Figuren hält die Autorin handschriftlich fest. Erst später greift sie zum Computer. »Mein Inneres fließt besser durch den Stift als in die Tasten«, so Grünig lachend. Zum Schreiben setzt sie sich am liebsten in ein Straßencafé, da die Menschen sie inspirieren. Um sich aber konzentrieren zu können, hört sie Musik. Nachdem die Entwicklung in Südfrankreich vonstatten geht, erledigt die Mutter zweier Söhne in Burgdorf den Feinschliff.

Reiseführer als Mutter-Sohn-Projekt

»Glut im Herz« ist kaum auf dem Markt sitzt Esther Grünig bereits an neuen Projekten. Sie schreibt momentan an einer Detektivserie. Und parallel an einem historischen Abenteuer, das in der Zeit vor den Wikingern spielt. »Ich will auch einen speziellen Reiseführer für die Camargue erstellen.« Das werde eine Zusammenarbeit mit ihrem Sohn, der Fotograf ist. Die Ideen gehen der Burgdorferin nie aus.

Ein Mix aus Abenteuer, Krimi, Liebesgeschichte

Seit sie zehn Jahre alt ist, gehört das Schreiben zu ihrem Leben. Mit kleinen Geschichten hat es begonnen. Später war Grünig während zwölf Jahren als freie Mitarbeiterin für das Burgdorfer Tagblatt tätig. 1979 erschien ihr erstes Buch. Die Gründerin eines Kreativ Schreibservices hat keine Vorbilder. Persönlich liest sie am liebsten Lebensgeschichten. Abenteuer, Krimi, Liebesgeschichte – es sollte von allem etwas enthalten sein.

Quelle: Burgdorfer Tagblatt (PDF, siehe 8. Seite)
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