U.S. War Photographers and Correspondents

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Beitragvon TANKER am Sa 15. Mai 2010, 11:02

Wie ich ja geschrieben habe, bin ich ja schon zu alt und kann einen jüngen Soldaten nicht mehr verkörpern. Also habe ich mich dafür entschieden einen U.S. War Photographer/Kriegsfotograf als darstellung, fast glaubhaft, "Dabei sein ist alles".
Ich habe versucht dieses Thema in ein anderes Forum zu bringen, aber leider ist das Forum so gut wie tot.
@Admin., Keine Sorgen, Fotos sind alle vorher veröffentlicht worden.
Wenn ihr auch Fotos oder Info hat, Thema War Photographer/Correspondent, egal welche Armee, bitte nur zu.
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon Tech am Sa 15. Mai 2010, 17:21

Informationen und Nachschlagewerke über die Tätigkeit als Kriegsberichter der Wehrmacht in fundierter und lesenswerter Art gibt es aus der Feder des bekannten, im zweiten Weltkrieg als Sonderführer (Leutnand der Propagandakompanie) dienenden Schriftstellers und Malers Lothar-Günter Buchheim. Als seine wohl bekannteste Niederschrift gilt der Roman "Das Boot".
http://de.wikipedia.org/wiki/Lothar-G%C3%BCnther_Buchheim

Ganz besonders erwähnen möchte ich den Bildband "Jäger im Weltmeer" 1943/1996, ISBN 3-455-11172-6 (Unveränderte Neuauflage TB 2005, ISBN 3-492-24470-X). Darin wird zwar im Geist der Zeit, in dokumentierender Weise doch weitblickend, die Feindfahrt auf deutschen U-Booten in Wort und Bild dargestellt. Die Brücke, welche zwischen diesem Werk und seinem Roman "Die Festung" geschlagen wird ist dermassen, dass das eine fast nicht ohne das andere bestehen kann.

Sowohl die Person Buchheims, als auch seine Werke mit der oft unverblümt geschriebenen Sprache, haben mich persönlich äusserst beeindruckt und fasziniert. Sein künstlerisches Leben nach dem Krieg lässt wissen, wie wichtig Kunst und Kultur für die Gesellschaft sind. Vor allem beim Gedanken, dass diese durch den Wahnsinn beinahe ausgelöscht wurden.

"Ein fundamentaler Grundsatz für die kleinen Armeen besteht darin, immer in Massen zu handeln; durch seine Anwendung allein können sie einige bedeutende Unternehmen vollbringen, indem sie darauf verzichten, alles zu decken und nur das Hauptziel anpeilen." (Jomini, 1779-1869)
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon TANKER am So 16. Mai 2010, 06:29

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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon troupier suisse am So 16. Mai 2010, 08:28

War Correspondent Ernie Pyle

Einer der herausragendsten Kriegsberichterstatter des 2. Weltkrieges war Ernest Taylor Pyle, kurz Ernie Pyle. Geboren 1900 in Indiana diente er mit knapp 18 Jahren drei Monate lang bei der US Navy im Ersten Weltkrieg. Seine journalistische Ausbildunmg begann auf der Indiana University, wo heute noch die Ernie Pyle Hall an ihn erinnert.

In den 20er und 30er Jahren arbeitete Pyle für die Washington Daily News. Er bereiste die USA mit seinem Ford Roadster und beschrieb in Artikeln was er sah. Sein Interesse an Luftfahrt machte ihn zu einem der ersten Kolumnisten für Aviatik. Sein ruheloses Leben teilte er mit Geraldine Siebolds, die er "Jerry" nannte und 1925 geheiratet hatte. Sie litt unter psychischer Labilität und war dem Alkohol verfallen. Pyle beschrieb seine Frau einmal als "unglücklich mit sich selbst, seit dem Tage ihrer Geburt."

Ernest Pyle war seiner leidenden Gattin oft näher als ihm lieb war, denn er hatte selbst Depressionen und ihn quälte eine stete Unzufriedenheit mit seiner Arbeit. Es war vielleicht der Wille, seine Leistung stets zu steigern um dem gefürchteten Mittelmass zu entgehen, der ihn zum Kriegsberichterstatter machte. Es ist bemerkenswert dass ein anerkanntes Talent wie Pyle wahrscheinlich durch die eigenen Zweifel an sich selbst und seinen Fähigkeiten vorangetrieben wurde. Wie der tragische Hamlet wurde Pike von seinem Drang in den Tod getrieben.

Kriegskorrepondenten müssen aus besonderem Holz sein, denn die bekanntesten Vertreter der Zunft sind meist sehr eigenwillige Charakter, wie Hemingways Beispiel zeigt. Pyle wurde Berichterstatter nachdem die USA 1942 in den Krieg eingetreten waren. Das Besondere an seiner Art des Kriegsjournalismus war, dass er nicht vom Kartentisch der Generäle sondern aus dem Blickwinkel der einfachen Soldaten berichtete. Dies machte ihn bei der Leserschaft populär, die durch ihn das Gefühl bekam, dort dabei zu sein wo die Soldaten kämpften und litten. Seine Art zu berichten brachte ihm sogar einen Pulitzer Preis ein.

Pyle berichtete vorerst vom Afrikanischen und Europäischen Kriegsschauplatz. In Italien wurde im Dezember 1943 beim Kampf um Hügel 730 in der Schlacht von San Pietro Captain Henry Thomas Waskow durch ein Schrapnell in die Brust getötet. Seine Leiche musste auf dem Kampffeld zurückgelassen werden. Ernie Pyle begegnete am Fuss des Hügels der Ordonnanz des gefallenen Captains und hörte was oben geschehen war. Er beschloss vor Ort zu warten bis die Leiche Waskows geborgen werden konnte.

Nach drei Tagen des Wartens wurde der Tote mitten in der Nacht mit anderen Gefallenen auf dem Rücken eines Maultiers heruntergebracht. Pyle beobachtet wie die herbeigekommenen Soldaten sich von ihrem toten Kommandeur verabschiedeten, laut fluchend oder um Worte ringend. Bis heute berührend bleibt aber die Szene des einen Soldaten, der sich zu seinem toten Captain hinabbeugte und in verhaltenem Ton ins Ohr der Leiche sagte "I sure am sorry, sir."

Er sprach so dem Toten den Schmerz über dessen Schicksal aus. Dann ging der Mann in die Hocke und ergriff sachte die Hand Waskows. Schweigend, nur das Gesicht des Gefallenen anschauend, sass der Soldat mit der Hand seines Captains für volle fünf Minuten in der Dunkelheit. Dann legte der die Hand ab um den Kragen von Waskows Hemd zu richten und die zerknitterte Uniform um dessen Wunde herum zurecht zu streichen. Nach diesem letzten Dienst erhob sich der Mann und ging alleine und schweigend im Mondlicht den Weg hinunter.

Pyles Bericht zum Tode Waskows ist hier im Original nachzulesen:

http://www.pbs.org/weta/reportingameric ... askow.html

Von seiner tiefer und tiefer im Alkohol versinkenden Frau liess der selbst psychisch angschlagene Pyle sich im April 1942 scheiden, um sich während seiner Zeit in Nordafrika im März 1943 per Ferntrauung wieder mit ihr zu verheiraten. Zurück im Feld berichtete Pyle vom Schlachtfeld in der Normandie. Bei einem amerikanischen Luftangriff nahe Saint-Lô kam er im Juli 1944 beinahe durch eigene Bomben ums Leben. Die Erlebnisse griffen ihn seelisch an, und im September 1944 kam er mit einer Kriegsneurose ins Lazarett. Er wusste um das Leid der Männer an der Front.

So ging er auch auf dem Umstand ein, dass Flieger eine spezielle Zulage für ihre Einsätze, genannt "flight pay" bekamen, während Infanteristen ihre Haut für den normalen Sold zu Markte tragen mussten. Er forderte für kämpfende Soldaten am Boden ausgleichend eine "fight pay". Es dokumentiert den Einfluss von Pyles Berichten in der Öffentlchkeit, dass der Kongress daraufhin eine Extrazulage von 10 Dollar pro Monate für kämpfendes Personal verabschiedete. Die Vorlage wurde nach Pyle benannt.

Während er sich in den USA erholte, fasste er den Entschluss vom pazifischen Kriegsschauplatz zu berichten. An Bord des Flugzeugträgers USS Cabot begann er sich zu langweilen, denn verglichen mit dem was er bei der Infanterie in Europa erlebt hatte, war die Fahrt in den Pazifik das leichte Leben für ihn. Man spürte auch, dass Pyle mit dem Herzen immer noch bei der kämpfenden Truppe in Europa war. Vor der Landung auf Okinawa überkamen den depressiven Pyle dann Todesahnungen. Auch habe er geäussert, dass er kein weiteres Jahr überleben werde.

Aus dem Wechselbad von Langeweile in Todesfurcht heraus, ging Ernie Pyle in die verlustreiche Schlacht um Okinawa. Am 18. April fuhr er auf der Insel Shima mit im Jeep von Colonel Joseph B. Coolidge, der das 305. Infanterie Regiment unter sich hatte. Das Fahrzeug näherte sich einer Kreuzung als ein japanisches Maschinengewehr wenige hundert Meter entfernt das Feuer eröffnete. Die Männer sprangen aus dem Wagen und suchten Deckung im Strassengraben. Pyle hob den Kopf um nachzusehen und grinste dann den Colonel an während er seine letzten Worte sprach. "Are you all right?".

Eine Kugel traf Ernest Taylor Pyle direkt in den Kopf. Er war sofort tot, aber Colonel Coolidge versuchte einen Sanitäter herbeizuholen. Doch er fand keinen. 1979 wurde erstmals ein Foto veröffentlich, das Pyle kurz nach seinem Tod zeigte. Die Leiche wurde offenbar zurechtgelegt um dem Toten seine Würde zu belassen. So liegt einer der bekanntesten Kriegsberichterstatter tot auf dem Schlachtfeld, wie schlafend, die Hände über einer Mütze zusammengelegt, gleichsam aufgebahrt auf einer Insel im Pazifik.


Bild

Quelle: Wikipedia Commons

Einen Bericht zum Foto findet man hier:


http://www.wrightmuseum.org/ernie_pyle.pdf

Pyle wurde in einem Massengrab bestattet, mit einem gemeinen Infanteristen zur einen und einem Sturmpionier zur anderen Seite. Er wurde zweimal umgebettet, zuerst auf dem Armeefriedhof in Okinawa und später auf den National Memorial Cemetery in Honolulu auf Hawaii. Der Szenarist Héctor Oesterheld und der Comic Zeichner Hugo Pratt schufen 1957 die Serie "Ernie Pike", um einen Kriegsberichterstatter der von den Kämpfen in Afrika, Europa und im Pazifik berichtet. Die Serie war an Pyle angelehnt.
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon TANKER am So 16. Mai 2010, 09:03

Good ol' Ernie Pyle, eine sehr ungewöhnliche Persönlichkeit. :smt002
Ein paar bilder von seiner Uniform und seinem Koffer;
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon TANKER am So 16. Mai 2010, 13:41

Lee Miller, War Photographer, auch eine "ungewöhnliche Personlichkeit" vor, wärhrend und nach dem Krieg.
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Das berühmteste Bild, das der Nachwelt von der amerikanischen Fotografin im Gedächtnis blieb, wurde indes nicht von ihr, sondern vom Kollegen David Sherman im Mai 1945 in München aufgenommen. Es zeigt Lee Miller in Hitlers Badewanne in subtiler Siegerpose: eingedrungen in eine der intimsten Sphären des Führers.
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon TANKER am Mo 17. Mai 2010, 05:13

Papa Ernest Hemingway, War Correspondent
Kriegsreporter
Hemingway blieb auch nach dem Ersten Weltkrieg als Reporter tätig. So berichtete er zum Beispiel als Reporter im Griechisch-Türkischen Krieg 1922, und vom Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939). Während des Aufenthaltes in Spanien entstand unter dem Eindruck eines Aufenthaltes in Ronda Tod am Nachmittag, ein historisches Sachbuch über die Kunst des Stierkampfs. Am Zweiten Weltkrieg nahm er in einer umstrittenen Rolle als Kriegsberichterstatter teil; unter anderem mit dem tschechischen Kosmopoliten, Schriftsteller, Publizisten und Drehbuchautor Jiří Mucha. Die Zeichen des Kriegsberichterstatters entfernte er von seiner Uniform.
Hemingway behauptet in einem postum veröffentlichten Brief, er habe in beiden Weltkriegen 122 deutsche Soldaten getötet. In einer anderen Briefstelle gibt er vor, einen Kriegsgefangenen mit mehreren Schüssen getötet zu haben. Aufgrund der Gerüchte über Kriegsverbrechen fand eine Befragung Hemingways durch eine Kommission statt, die ihn jedoch entlastete. Auch ein aktuelles Gutachten der Universität Hamburg kommt zu dem Ergebnis, es handle sich bei den einschlägigen Briefpassagen um „fiktionale“ Aussagen. Dennoch hatten die Briefe Hemingways vor Vorliegen des Gutachtens Anlass zu Diskussionen gegeben: Die Stadt Triberg im Schwarzwald setzte nach öffentlichem Druck 2002 das geplante Festival „Hemingway Days“ ab. In Schruns im Montafon gab es vorübergehend Proteste gegen die Errichtung eines Hemingway-Denkmals.
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Hemingway Rechts im Bild
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon troupier suisse am Mo 17. Mai 2010, 07:15

Ich persönlich denke, dass Hemingway in vielen Dingen ein Selbstdarsteller war. Er war durchaus ein Mann der die Gefahr suchte, wobei ihn diese wiederholt fast das Leben gekostet hätte. Aber auf einigen Ebenen war er gefangen in seiner eigenen Vorstellung von Männlichkeit und Machoismo. Er wurde zum Sklaven der Rolle die er für sich selbst geschrieben hatte, und wo die Realität dieser nicht gerecht wurde, fügte er Dinge hinzu von denen er glaubte sie passen - wie etwa einen Haufen toter Deutscher. Zu Hemingways übersteigertem Selbstverständnis passt das Ablegen der Korrespondentenabzeichen. Damit manifestierte er, dass er nicht bloss Beobachter wäre. Ein "ganzer Mann" wie er will zu den Kämpfenden gehören, muss ihre Gefahren und Siege teilen, und kann nicht bloss passiver Chronist sein (wobei ein herangereifter Individualist wie er sich unendlich mühsam in der geregelten und fremdbestimmten Soldatenrolle getan hätte). Wieviel von seinem ganzen Auftreten dann effektiv real war, und wo Show anfing ist eine andere Sache.

Und die Geschichte vom erschossenen Kriegsgefangenen fügt sich suspekt gut in seine Bewunderung für den Stierkampf. Jeder kultivierte Mensch verabscheut das Töten in der Arena, auch wenn es noch so viel Gefahr für den Torero bringt. Kultiviert sein war aber Papas Sache nicht. Für Männer wie Hemingway braucht der Torero den Stier, denn ohne ihn wäre er nichts. Und ein starker Stier bringt Ehre wenn er besiegt wird. Keiner jubelt einem zu der in der Arena ein Meeschweinchen absticht. Ein starker Gegner, unter Lebensgefahr bekämpft und besiegt und im Triumph öffentlich getötet - Da ist die Parallele unübersehbar. Hemingway braucht den "bösen starken Deutschen" wie der Torero den Stier. Und den öffentlichen Tod des Besiegten in der Arena ersetzt bei ihm das öffentliche Prahlen mit dem Tötungsakt. Auch wenn die Tötung nicht stattgefunden hat, ist das Gehabe Hemingways in dieser Sache sehr interessant. Er rundete seine Legende mit Mosaiksteinchen ab, die er für passend hielt.
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon gijoe am Mo 17. Mai 2010, 20:21

Wer frühe und spätere Werke von Hemingway vergleicht kann die Verbitterung , die dazu führten das er sich 1961 eine Kugel in den Kopf jagte, herauslesen.
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Re: U.S. War Photographers and Correspondents

Beitragvon TANKER am Di 18. Mai 2010, 17:08

gijoe hat geschrieben:Wer frühe und spätere Werke von Hemingway vergleicht kann die Verbitterung , die dazu führten das er sich 1961 eine Kugel in den Kopf jagte, herauslesen.

Eine Kugel? Er hat seine Lieblings Shotgun benutzt, ein 12 Gauge Boss mit zwei Schüsse.
In the early morning hours of July 2, 1961, Hemingway "quite deliberately" shot himself with his favorite shotgun. He unlocked the gun cabinet, went to the front entrance of their Ketchum home, and "pushed two shells into the twelve-gauge Boss shotgun, put the end of the barrel into his mouth, pulled the trigger and blew out his brains." Mary called the Sun Valley Hospital, and Dr. Scott Earle arrived at the house within "fifteen minutes". Despite his finding that Hemingway "had died of a self-inflicted wound to the head", the story told to the press was that the death had been "accidental"
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