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Beitragvon Napoleon am Di 25. Jul 2006, 19:11

Ich habe mir mal überlegt hier eine Art Tagebuch aufzubauen.

Es geht jeweils um den aktuellen Tag. Epoche ist egal.

Beispiel:

25. Juli 1261: Byzantinische Truppen unter Michael VIII. erobern Konstantinopel zurück, das im Vierten Kreuzzug 1204 durch europäische Kreuzfahrer erobert worden ist. Sie beseitigen das Lateinische Kaiserreich, vertreiben dessen letzten Kaiser Balduin II. und stellen das Byzantinische Reich wieder her.

Bin gespannt und hoffe auf mehr! [-o<
Jeder Erfolg, den man erzielt, schafft uns einen Feind. Man muß mittelmäßig sein, wenn man beliebt sein will.
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Beitragvon Ordonnanz am Di 25. Jul 2006, 20:03

Gute Idee. Mir fällt zwar gerade nix ein, bin nicht so ein Datenausweniglernprofi.

Schau mal unter "Was geschah am 25. Juli":

http://de.wikipedia.org/wiki/Hauptseite

Kann man täglich nachlesen, was in der Vergangenheit am heutigen Datum geschehen ist.

Gruss

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Beitragvon Napoleon am Di 25. Jul 2006, 20:06

Das ist mir schon bekannt, aber da steht meistens nur wer wann gestorben ist oder welches Schiff gebaut wurde.

Hier geht es aber um Geschichte im anderen Sinn.
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Beitragvon troupier suisse am Di 25. Jul 2006, 21:51

Ha, das mit Byzanz war doch dieser Kreuzzug, der von den europäischen Königen so jämmerlich geplant war, dass ihnen schon Italien die Mittel ausgingen. Die Venezianer boten grosszügig ihre Hilfe an, gegen ein paar kleine Gegenleistungen. Am Schluss gelang es Venedig, den Kreuzug nie im Heiligen Land ankommen zu lassen, sondern ihn stattdessen aus reiner Profitgier nach Konstantinopel umzuleiten, welches dann als christliche Stadt im Namen des Kreuzes erobert wurde.
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Jo

Beitragvon Napoleon am Mi 26. Jul 2006, 06:51

Genau richtig. Irgendwie hatte dieser Kreuzzug was. Man hat das gefühl den hat mn gemacht der alten Zeiten Willen. Nur in abgespeckter Version. :-&

Aber wieder zrück zum Thema:

Am 26. Juli 1943, einen Tag nach der Verhaftung von Mousolini auf geheiss von König Victor emanuel III. wird Pietro Badoglio neuer Premier in Italien. Seine neue Regierung bildet er ohne die Faschisten. Er gibt aber bekannt den Krieg weiter an der Seite der Deutschen zu bestreiten.
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War

Beitragvon Napoleon am Di 1. Aug 2006, 15:40

1. Augsut 1914: Erster Weltkrieg:
Das Deutsche Reich erklärt Russland den Krieg. Am selben Abend überschreitet Russland die ostpreußische Grenze.

Den Oberbefehl im Hauptquartier in Baranowitschi (ab dem 8. August 1915 in Mogiljow) übernahm zunächst der Großfürst Nikolai Nikolajewitsch (2. August - 5. September 1915). Aufgrund der katastrophalen Niederlagen der russischen Armeen übernahm Zar Nikolaus II. am 9. September das Oberkommando. Doch war er nicht wesentlich erfolgreicher, nach zwei Jahren stand Russland vor dem wirtschaftlichen und militärischen Ende.
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Beitragvon Svenja am Fr 25. Aug 2006, 10:53

Heute vor 62 Jahren wurde Paris durch freifranzösische und amerikanische Truppen von der Naziherrschaft befreit. Beteiligt waren die 2. französische Panzerdivision unter Marschall Jacques Philippe Leclerc unterstützt durch die 4. US-Infanteriedivision.

Die Befreiung begann bereits am Vorabend im 8. Arrondissement und dauerte bis am Mittag. Um 12.30 Uhr flatterte die Trikolore auf dem Eiffelturm. General Charles de Gaulle übernahm die Führung der provisorischen Regierung Frankreichs.

Hitler befahl übrigens zuvor, dass Paris nicht oder nur in Trümmern dem Feind in die Hände fallen darf. Doch der deutsche Stadtkommandant General Dietrich von Choltitz hielt sich nicht an Hitlers Befehl. Nachdem am 19. August ein Aufstand seitens der Franzosen ausgebrochen war, versprach er am 20. August einen Waffenstillstand bis zur Räumung von Paris.
Auf den Schlachtfeldern von Verdun
hinterliess der Krieg ein Vermächtnis.
Täglich sagt der Chor der Toten:
Habt ein besseres Gedächtnis!
(Erich Kästner)


Reisst uns das Herz aus dem Leibe - und ihr
werdet euch tödlich daran verbrennen!
(Hans Scholl, 1918-1943)
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Beitragvon brady am Fr 25. Aug 2006, 16:31

Am 26. August 1492 wird Rodrigo de Lanzol-Borja y Borja in der Lateranbasilika zum Papst gekrönt. Der Neffe Alonso de Borjas, der als Calixt III. selbst die Tiara inne hatte, und von diesem 1456 zum Kardinal erhoben und 1457 zum Vizekanzler der Kirche bestellt worden war, hat sein ehrgeiziges Ziel erreicht.
Nach der anstrengenden Prozession durch die geschmückten, aber glutheißen Strassen Roms bricht Alexander VI. – so sein Papstname – ohnmächtig zusammen. Man muß ihm Wasser ins Gesicht spritzen, damit er wieder das Bewußtsein erlangt.

Der Aufmarsch der Gesandtschaften, die die Ergebenheitsadressen der italienischen Herrscher überbringen sollen, ist sorgfältig geplant: Ludovico Sforza, der dabei ist, den rechtmäßigen Herzog Galeazzo Maria Sforza vom mailändischen Herzogsthron zu drängen, hat eine gemeinsame Delegation von Mailand, Venedig und Florenz vorgeschlagen, um Ferrante, dem König von Neapel und Schwiegervater Galeazzos, die tatsächlichen Machtverhältnisse eindringlich vor Augen zu führen.
Doch Piero de Medici, der zwar den Dünkel seiner Mutter Clarice Orsini, nicht aber den Verstand seines Vaters, Lorenzo il Magnifico geerbt hat, verdirbt die Machtdemonstration: trotz der Sommerhitze in einem bodenlangen schwarzen Mantel aus Samt, der innen mit Silberbrokat ausgeschlagen ist, zieht er mit einer eigenen Delegation durch Rom und vor den neuen Papst. Ludovico, dessen Bruder Kardinal Ascanio Sforza bei der Papstwahl die Fäden gezogen hatte, wird in Zukunft fürchten, daß die Florentiner ein Bündnis mit Ferrante eingehen könnten – damit müßte er seine Träume vom Herzogshut in Mailand begraben…
brady



Beitragvon Hagelhans am Fr 25. Aug 2006, 17:23

Wir haben heute auch noch ein Wiegenfest zu feiern!

http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_II._(Bayern)

Hoch lebe König Ludwig II. ! :prost
"Wir sind alle Anerkennungsjunkies - Affen in Anzügen, die um Applaus betteln." -Jake Green.
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Beitragvon brady am So 27. Aug 2006, 06:48

27. August 1931: Im Hafen von New York landet erstmals ein Passagierflugzeug, das zuvor den Atlantik vom Osten her überquert hatte. Die Dornier Do-X mit ihren zwölf über der Tragfläche montierten Motoren, die zusammen über 7000 PS leisten, ist ein sogenanntes Flugboot und damals das größte Flugzeug der Welt.
Die Do-X befand sich auf einem Langstreckenflug, der die Maschine vom Bodensee zunächst über Westafrika nach Rio und die Karibik geführt hatte. Westafrika hatte man deshalb gewählt, um den Atlantik an der schmalsten Stelle überqueren zu können. Um Treibstoff zu sparen, flog die Maschine auf den Streckenflügen über das offene Meer sehr niedrig – größtenteils bei Flughöhen von unter 15 Metern – um den sogenannten ground wing effect zu nutzen.

Der Konstrukteur Claude Dornier hat mit der Konstruktion dieses Flugzeuges einen Quantensprung in der Luftfahrttechnologie vollzogen (die damals größten Passagiermaschienen konnten maximal 18 Personen befördern). Bis zu 160 Personen bot die Maschine Platz, von der Experten zuvor behauptet hatten, eine derart riesige Maschine – Länge über 40 m, Spannweite 48 m, Höhe 10 m, maximales Startgewicht 58 Tonnen – würde niemals fliegen können.
Dornier hatte schon als junger Ingenieur die Vorstellung, daß der Langstreckenverkehr der Zukunft mit Flugzeugen abgewickelt werden würde und träumte von der Errichtung eines weltweiten Passagierverkehrs. Da praktisch alle großen Metropolen entweder am Meer oder an sonst einem Gewässer – Fluß oder See – lagen, setzte Dornier auf die Entwicklung von Flugzeuge, die auf dem Wasser starten und landen konnten.
Doch der als Werbeflug angelegte Langestreckenflug, der die Do-X vom Bodensee nach Westafrika, Süd- und Nordamerika und wieder zurück nach Deutschland führte, war zwar eine Sensation, aber kein wirtschaftlicher Erfolg. Die Weltwirtschaftskrise und später die Machtergreifung der Nazis in Deutschland ließen keine Schwerpunkte im Passagierluftverkehr zu. Dorniers Do-X wurde zwar von der Lufthansa übernommen, aber niemals im Liniendienst eingesetzt und landete schließlich im Technischen Museum in Berlin, wo sie während des Zweiten Weltkriegs bei einem Bombenangriff zerstört wurde. Dorniers Traum von einem Transatlantik-Liniendienst mit seinen Maschinen sollte unerfüllt bleiben.

!939 nahm die amerikanische PanAm den Transatlantik-Linienbetrieb auf: mit einem Flugboot mit 74 Plätzen, einer Clipper 314 von Boeing.
brady



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